Diagnostik

Abklärung
der funktionellen Fähigkeiten /
Beeinträchtigungen bei PatientInnen (Kinder / Jugendliche, Erwachsene) mit
nachgewiesener / vermuteter hirnorganischer Schädigung bei Schädelhirntrauma,
Krankheiten des Gehirns, angeborenen Störungen oder Entwicklungsstörungen des
Gehirns. Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten bei spezifischen
Patientengruppen wie z.B. St. nach HWS-Distorsion / Milde Traumatische
Hirnschädigung,
ADD / ADHD.
Die
Untersuchung erfolgt mittels neuropsychologischer Testverfahren. Erfasst
werden Funktionen wie Aufmerksamkeit / Konzentrationsfähigkeit, Lernen und Gedächtnis,
Sprachfunktionen, Zahlenverarbeitung, Wahrnehmung, räumliche Verarbeitung,
komplexe / exekutive Funktionen.
Nach
einer umfassenden Untersuchung lässt sich ein ausführliches Funktionsprofil
erheben. In einem solchen Funktionsprofil werden die Messungen der einzelnen
Funktionsbereiche mit Normen von Referenzgruppen im gleichen Alter wie die
PatientInnen verglichen.
Die neuropsychologische
Beurteilung berücksichtigt neben den Resultaten der neuropsychologischen
Testuntersuchung Daten der Eigen- und Fremdanamnese, der Exploration und der
Verhaltensbeobachtung sowie vorliegende Befunde anderer Fachgebiete.
Es werden
schulische / berufliche und rehabilitative Massnahmen abgeleitet.
Eine Besprechung
der Resultate erfolgt mit den PatientInnen (bzw. bei Kindern mit deren
Eltern) und evtl. mit weiteren Bezugspersonen (z.B. Ärztin / Arzt,
ErgotherapeutIn, LogopädIn, PhysiotherapeutIn, LehrerIn, BerufsberaterIn,
Familie).
Es wird
ein neuropsychologischer Bericht bzw. ein neuropsychologisches
Gutachten erstellt zu Handen der zuweisenden Stelle (in der Regel Ärzte,
Spitäler, Versicherungen, Anwälte).
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